Aktuelles vom 08.05.2017

Innung für Elektro- und Informationstechnik München weiter unter der Leitung von Obermeister Anton Berchtold


Neben der Präsentation der Planungsergebnisse zum Neubau des Bildungszentrums der IEIM standen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der IEIM am 27.04.2017 die turnusmäßigen Vorstandswahlen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Obermeister Anton Berchtold wurde dabei von der Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt und übernimmt damit bereits in 6. Wahlperiode die Leitung der größten Elektroinnung im Bundesgebiet.

In ihren Ämtern wurden ebenfalls der stellvertretende Obermeister Hans Auracher sowie der Lehrlingswart Georg Dachs bestätigt.
Bei den Fachbereichsleitern in den drei  Elektrohandwerken wurden Anton Strein als Fachbereichsleiter Elektrotechnik sowie Max Mock als Fachbereichsleiter Elektromaschinenbau wiedergewählt. Der langjährige Fachbereichsleiter Bernhard Hegmann für den Bereich Informationstechnik stellte sich aus altersbedingten Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Als Nachfolger wurde Herr Harald Völk, Inhaber der Firma Harald Vision, per Wahl ins Amt berufen.
Bei den sechs weiteren Vorstandsmitgliedern ergab sich durch die Wahlen keine neue Zusammensetzung. Somit wurden Herr Georg Auer, Herr Christian Heigenmoser, Herr Ralf Markscheffel,  Herr Josef Nußhart, Herr Harald Pittroff und Herr Peter Rossmanith  in ihren Ämtern bestätigt.

Weiterhin wurden in der Jahreshauptversammlung folgende Wahlen vorgenommen:
• Ausschuss für Berufsbildung
• Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten
• Wahl der Delegierten zum Landesinnungsverband für das Bayerische Elektrohandwerk
• Wahl der Rechnungsprüfer
• Bestätigung der Gesellenausschussmitglieder

Im Weiteren präsentierte Herr Architekt Schwinde eindrucksvoll die Planungsergebnisse zum Neubau des neuen Bildungszentrums der IEIM in Riem. Herr Seischab als Baukoordinator ergänzte diese Ausführungen durch einen Sachstandsbericht und einen Ausblick.
Herr Dr. Matthias Schönberger berichtete über Daten und Fakten aus dem Innungsleben. Nach Verlesung des Haushaltsplans 2017 wurde dieser von den Mitgliedern genehmigt.

Obermeister Anton Berchtold blickte in seinem diesjährigen Bericht auf die Jahre 2014 - 2017 zurück.
Er betonte in seinem Bericht, dass die kontinuierlich positive Stimmungslage im Handwerk nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass es am Markt einen Fachkräftemangel gibt. Es sei deshalb wichtig, sich auf das Kerngeschäft der Aus- und Fortbildung zu konzentrieren und mit genügend Engagement sich um den Nachwuchs in den elektro- und informationstechnischen Handwerken zu bemühen. Dieses Ziel wurde in den vergangenen Jahren mit diversen Nachwuchskampagnen und unterstützenden Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und gelte es weiter auszubauen.
Neben den „alt“ bewährten Maßnahmen (die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB), die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE), die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH), die Einstiegsqualifizierungstage für Berufsanfänger, Unterstützung in der Ausbildung (UdA), überbetriebliche Lehrlingsausbildung (ÜLU)), wurden auch zahlreiche neue Maßnahmen umgesetzt, wie das Flüchtlingsqualifizierungsprojekt (FlüQuE), die assistierte Ausbildung (AsA), die Münchner Initiative für erfolgreiche Zukunftsstarter (MifZ) sowie die Einführung des Mechatronikers im Handwerk.
Herr Berchtold hob in seiner Rede hervor, dass auch die Fortbildung nicht vernachlässigt werden darf, denn nur mit fachkompetenten und qualifizierten Personal in allen Bereichen bleibt die Konkurrenzfähigkeit erhalten und wird unserem Motto: „Vorsprung durch Wissen, marktgerecht umgesetzt“ gerecht. Er erinnerte hier an das 20 jährige E-CHECK-Jubiläum und auf die E-CHECK-Familienmitglieder. Besonders betonte er den E-CHECK- IT als das Werkzeug für ein erfolgreiches Handwerk 4.0 sowie den brandneuen Familienzuwachs um den E-CHECK E-Mobilität.
In diesem Zusammenhang verwies Herr Berchtold auf den erfolgreichen Abschluss des Projektes „Integration stationärer Speicher in dezentrale Energieversorgungsstrukturen“ im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität und das erarbeitete modulare Schulungskonzept, das seit Herbst 2016 im Rahmen des eigenen Seminarwesens angeboten wird. Weiterhin zeigte er die damit neu verbundenen Möglichkeiten für die Innung auf; die Berechtigung zur Durchführung des E-CHECK E-Mobilität, die Berechtigung das Logo „E-Mobilität Fachbetrieb“ zu vergeben und die neu eingegangene Kooperation mit der Firma MENNEKES in Bezug auf das Handlungsfeld 2.
Aus diesem Grund sei die Kontaktpflege zu den Marktpartnern, genauso wie die Nähe zu den Mitgliedsbetrieben, für die Arbeit der Innung unerlässlich.

Obermeister Berchtold bedankte sich beim Vorstand, der Geschäftsführung und den Mitarbeitern des Hauses für die kollegiale, kooperative und erfolgreiche Zusammenarbeit und schilderte seine Ziele für die kommenden drei Jahre. Neben dem Ziel das Bauvorhaben in Riem fertigzustellen, möchte er Marktveränderungen schnell erfassen, um auf die neuen Marktchancen schnell reagieren zu können. Weiterhin ist sein Ziel die Wirtschaftlichkeit der Mitgliedsbetriebe zu fördern sowie die Stärke und Leistungsfähigkeit unserer Gemeinschaft als Berufsorganisation weiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen.

Foto und Text: IEIM








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